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Deutschland landet auf Platz 16 beim Digitalisierungsindex

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Bei den Rahmenbedingungen für Informationstechnik und Internet ist Deutschland nicht vorne mit dabei, sondern rangiert auf Platz 16. Dies ergab eine Studie des Weltwirtschaftsforums und der Business-Hochschule INSEAD. Der Digitalisierungscodex NRI sah hingehen Schweden auf dem ersten Platz.

Regierung muss mehr für die Entwicklung tun

Die Studie zog bei ihrer Datenerhebung nicht nur das Innovationsniveau und die Computernutzung hinzu – hier wurde Deutschland gelobt – sondern eben auch Rahmenbedingungen für die Informations- und Kommunikationstechnik. Hier kritisiert etwa die Analysefirma Booz & Company, die ebenfalls an der Studie beteiligt war, dass die Regulierungen in Deutschland zu „niedrigen Pro-Kopf-Investitionen der Netzbetreiber in neue Mobilfunk- und Breitbandinfrastruktur“ geführt hätten.

Weitere Aspekte, die für die schlechte Platzierung Deutschlands mitverantwortlich gemacht werden, sind „schwach ausgeprägten Nutzungsparameter etwa im Bereich E-Government oder der mobilen Datennutzung“, so die Analysten von Booz & Company weiter. Auch die Kosten beim Festnetz seien zu hoch. Die Studie empfiehlt der Politik in Deutschland, der Informations- und Kommunikationstechnik mehr Bedeutung für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Landes einzuräumen.

Schweden liegt auf dem ersten Platz, gefolgt von Singapur, Finnland, Dänemark und der Schweiz. Danach kommen Norwegen, die Niederlande und die USA. Deutschland kommt auf den 16. Platz, Österreich auf Rang 19. Der «Networked Readiness Index» wird seit 2004 erhoben und beruht auf öffentlich verfügbaren Datenquellen sowie der Befragung von weltweit mehr als 15.000 Managern.

Autor: JG

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April 16th, 2012 at 7:46 pm

Ericsson baut Marktanteil aus

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Der schwedische Netzausrüster Ericsson blick zufrieden auf das Jahr 2011 zurück: Das Unternehmen konnte den Marktanteil bei der Mobilfunkinfrastruktur auf 38 Prozent ausbauen.

Ericsson will vom steigenden Datenaufkommen profitieren

Damit baut Ericsson die Führungsposition in der Netzausrüster-Branche aus. Größte Konkurrenten bleiben das Joint-Venture Nokia-Siemens-Networks (NSN) und Huawei. Der Fokus im Jahr 2011 lag bei Ericsson weniger auf den Margen, sondern vielmehr auf dem Marktanteil: „Vergangenes Jahr haben wir uns darauf konzentriert, den Marktanteil zu vergrößern. Den ersten Anzeichen zufolge, nachdem wir 2011 abgeschlossen haben, haben wir im Bereich Mobilfunkinfrastruktur den Marktanteil von 32 auf 38 Prozent ausgebaut“, erklärt Ericsson-Chef Hans Vestberg.

Diese Stärkung der Marktposition werde sich für Ericsson in den nächsten Jahren auszahlen, denn das Unternehmen erwartet ein weiter starkes Wachstum im Datenverkehr. Bis zum Jahr 2016 rechnet Ericsson mit etwa fünf Milliarden Kunden mit Zugang zum mobilen Breitbandnetz und etwa fünfmal so viele Smartphone-Nutzer, die im Vergleich zu heute etwa zehnmal so viel Datenverkehr erzeugen.

Netzbetreiber müssen als Reaktion auf den ansteigenden Datenverkehr ihre Netze stetig ausbauen und hier will Ericsson zur Stelle sein. Aus diesem Grund stellt Ericsson auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona neue Produkte vor, mit denen Provider ihre Netze optimieren können sowie die Möglichkeit haben, ihren Kunden neue Dienstleistungen in diesen Netzen anzubieten.

Autor: JG

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Februar 29th, 2012 at 7:58 pm

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Dell stellt Ultrabook XPS 13 vor

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Der Hersteller Dell hat auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas ein Intel-Ultrabook vorgestellt. Das XPS 13 ist trotz 13-Zoll-Bildschirm kleiner als etwa das MacBook Air.

Kleiner als das MacBook Air

Das Gerät misst an der dünnsten Stelle nur 6 Millimeter, an der dicksten 18 Millimeter. Die Grundfläche beträgt 31,6 mal 20,5 Zentimeter, das Gewicht beläuft sich auf 1,4 Kilogramm. Die Tastatur ist mit einer Hintergrundbeleuchtung ausgestattet, die Testern der Zeitschrift „Stern“ komfortabel erschien, wenn auch das Trackpad etwas bremsend wirkte. Nicht überzeugen konnte die Tester der dünne Bildschirm. Die Qualität gerade bei weißem Hintergrund war nicht überragend und das Bild zu unscharf und körnig. Jedoch war das getestete Modell nur eine Vorabversion – für das finale Modell ist mit Verbesserungen am Display zu rechnen.

Die Drehachse ist laut Aussage der Tester gut gelungen und verleiht dem Gehäuse Qualität. Die Basis des Ultrabooks XPS 13 besteht aus Carbonfaser, während der Rest aus bearbeitetem Aluminium gefertigt wird. Beim Bildschirm kommt widerstandsfähiges Gorilla-Glas zum Einsatz. Kritik gibt es am Klang. Der wirkt in den Ohren der Vorabtester verzerrt und ist nur in geringer Lautstärke zu ertragen. Anstatt eines HDMI-Ports ist das XPS-13 mit einem DisplayPort ausgestattet. Darüber hinaus findet man am Ultrabook noch zwei USB-Anschlüsse und einen Kopfhöreranschluss.

Neue Geräteklasse bei Laptops

Das Gerät mit dem Intel-Core-i5-Prozessor, 4 Gigabyte RAM und 128, beziehungsweise 256 GB Festplattenspeicher (SSD) wird wohl um die 1.100 Euro kosten. In Deutschland wird das Ultrabook auch erscheinen, wann genau, ist aber noch unklar.

Ultrabooks sind eine neue Geräteklasse der tragbaren Rechner, neben Notebooks, Sub-Notebooks, Netbooks und Tablet-PCs. Gemein ist diesen Intel-Rechnern, dass sie besonders klein und leicht sind und eine hohe Akkulaufzeit aufweisen. An die Rechenkraft werden weitere Bedingungen gestellt, nämlich dass Ultrabooks ähnlich den Tablet-PCs eine geringe Aufweckzeit nach dem Standby haben und ähnliches. Dies sollen unter anderem die neuen Intel-Core-i5-Prozessoren bieten. Die Akkulaufzeit beträgt in der Regel zwischen 5 und 8 Stunden unter Volllast.

Autor: JG

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Januar 13th, 2012 at 8:01 pm

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Facebook erobert mobilen Werbemarkt

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Das soziale Netzwerk Facebook tritt dem mobilen Werbemarkt bei. Laut dem Wirtschaftsmagazin Bloomberg soll es sich dabei um eine Version von „Sponsored Stories“ handeln. Somit würden Facebook-Nutzer selbst zu Werbeträgern werden.

Keine Bestätigung seitens Facebook

Die „Sponsored Stoeries“ sollen in den News-Feeds mobiler Nutzer erscheinen. Bloomberg beruft sich dabei auf “Personen, die mit der Angelegenheit vertraut” sind. Facebook selbst hält sich bedeckt. Ein Unternehmens-Sprecher wollte den Bloomberg-Bericht nicht kommentieren.

Das soziale Netzwerk hat gegenüber Herstellern von Mobilbrowsern oder Apps den großen Vorteil, über zahlreiche Daten von mobilen Nutzern zu verfügen. Dadurch kennt Facebook die Interessen seiner Mitglieder und kann die mobilen Werbeinhalte darauf abstimmen.

Für das Jahr 2012 erwartet Facebook 1 Milliarde Nutzer, die über ein mobiles Endgerät auf das soziale Netzwerk zugreifen. Bereits in diesem Jahr haben 350 Millionen Mitglieder die Plattform mobil besucht.

Geplanter Börsengang

Doch die Konkurrenz für Facebook ist mit Googles AdMob, dem Werbenetzwerk von Millennial Media und Apples iAd groß. Apple ist beispielsweise gerade dabei, seine Werbeplattform durch gelockerte Bedingungen für die Werbebranche attraktiver zu gestalten.

Dennoch muss sich Facebook nicht allzu große Sorgen machen: Facebook-Apps gehören auf Googles und Apples mobilen Plattformen zu den beliebtesten Anwendungen. Zudem könnten zusätzliche Gewinne durch Mobilwerbung den Börsengang von Facebook befeuern, der wahrscheinlich für das zweite Quartal 2012 geplant ist.

Facebook hofft dabei auf Einnahmen von 10 Milliarden US-Dollar, so heißt es in einem Bericht des Wall Street Journal. Das würde einer Unternehmensbewertung von 100 Milliarden Dollar entsprechen. Wenn Facebook diese Zahlen umsetzen kann, wäre es eines der wertvollsten Technologie-Unternehmen und doppelt so viel wert wie der weltgrößte PC-Hersteller Hewlett-Packard (HP).

Autor: ES

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Dezember 15th, 2011 at 8:07 pm

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GMX stellt mobiles Internet vor

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Mit dem Handy einfach nur telefonieren oder SMS verschicken, war gestern. Laut einer von GMX und Convios Consulting durchgeführten Studie zum Kommunikationsverhalten deutscher Internetnutzer, gehen immer mehr Menschen mit ihrem Handy oder Smartphone ins Internet.

Immer häufiger wird für E-Mails, Social Networks, Instant Messaging oder die Internet-Suche auf mobile Endgeräte zurückgegriffen. Bereits jetzt ist das Versenden und Empfangen von E-Mails zur wichtigsten Online-Anwendung der Deutschen geworden. So ist es nicht verwunderlich, dass bereits 20 Prozent der Internetnutzer eine mobil verfasste E-Mail einer SMS vorziehen. Im Vorjahr hatte dieser Wert noch bei 17 Prozent gelegen.

Besonders in der Altersgruppe der unter 20-Jährigen werden die mobilen Internet-Dienste oft und gerne genutzt. Jeder Dritte liest seine Mails bereits über sein Handy oder Smartphone. Neben den sinkenden Preisen für Daten-Flatrates ist auch die zunehmende Verbreitung leistungsfähiger Endgeräte ein wesentlicher Grund für diese Zuwächse.

Wachstumsmarkt „mobiles Internet“

Um sich am stetig wachsenden Markt für mobiles Internet behaupten zu können, bringt GMX in den nächsten Wochen eine Reihe von Weiterentwicklungen heraus. So kommt eine App für das iPhone und dem iPod Touch auf den Markt, die Internet-Funktionen, wie E-Mail, Adressbuch, Login-Zentrale oder auch Nachrichten aus dem News-Portal, in einem „zentralen mobilen Cockpit“ sammelt.

Auch für den Internetzugang via Handy seien laut Eva Heil, Geschäftsführerin von GMX, Neuerungen geplant. So soll demnächst ein preisgünstiges Tarifpaket für das mobile Internet mit attraktiven Gratis-Features an den Start gehen.

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Oktober 6th, 2010 at 3:49 pm

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Mobile Advertising: Werbung wird mobil

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Das mobile Internet gehört immer mehr zum Alltag. Was aber noch fehlt, um es endgültig dort zu verankern ist die sonst allgegenwärtige Werbung. Das scheint nun auch die Werbebranche zu begreifen und will in Zukunft verstärkt auf mobile Anzeigen setzen.

Der Technologiekonzern Apple will auch hier ganz vorne mit dabei sein und hat schon eine neue Plattform parat, mittels derer Anzeigen auf das Smartphone gebracht werden können. Sie heißt iAd und wurde kürzlich von Firmenchef Steve Jobs vorgestellt.

Handys brauchen andere Werbestrategie

Entwickler von Apps bekommen mit iAd eine Möglichkeit an die Hand, Werbung in ihre Anwendungen einzubauen und ihnen somit einen prominenten Platz auf dem Handy einzuräumen. Die Nutzer nämlich zeigen beim Surfen mit dem Smartphone ein anderes Verhalten als am heimischen Rechner, so Steve Jobs. Auf mobilen Geräten seien Anwendungen um einiges wichtiger und somit logischerweise das lohnende Ziel für das Werbungsgeschäft.

Hinzu kommt die leichtere Abstimmung auf den Kunden, wenn dieser mit dem Handy online geht, denn durch die Möglichkeit, ihn zu orten, ergeben sich ganz neue Möglichkeiten zur nutzerorientierten Anzeigenschaltung. Je nach Aufenthaltsort können so ganz spezifische Werbeinhalte angeboten werden. Dies und die auf die Apps abgestimmten Anzeigen machen das mobile Internet für Werbung so attraktiv, dass das US-Marktforschungsunternehmen Gartner die Erlöse aus mobiler Internet-Werbung im Jahr 2013 auf etwa 13 Milliarden Dollar schätzt.

Die Konkurrenz bleibt groß

Doch Apple ist nicht der einzige IT-Riese, der sich auf das neue Geschäftsfeld stürzt. Auch Google zeigt Interesse an diesem Markt und hat bereits Ende letzten Jahres die Übernahme von Admob angekündigt, einem der weltweit größten Werbenetzwerke für Handys. Die Übernahme könnte allerdings durch das Kartellrecht verhindert werden, denn durch den Kauf würde Google auf einen Schlag zum Marktführer bei Handywerbung.

Auch Microsoft, bisher hinter den beiden großen Konkurrenten Google und Apple eher im Hintertreffen, versucht aufzuholen, indem es ebenfalls Zukäufe tätigt. Bereits 2007 wurde Screentonic von Microsoft aufgekauft.

Positive Vorzeichen für die mobile Werbung

Die Verkaufszahlen mobiler Endgeräte wie zum Beispiel das iPad weisen in eine Richtung, in die sich also nun auch die Werbebranche bewegt. Weite Verbreitung, größere Bildschirme und billigere Datenübertragung, all dies begünstigt die Entwicklung hin zur Werbung auf dem Handy, die dort bald ebenso normal und allgegenwärtig sein wird wie in anderen Bereichen.

Ob die Nutzer allerdings rundweg erfreut sein werden, überall und umfassend mit Werbung versorgt zu werden, bleibt abzuwarten, oder ob sich nicht ähnlich den Handy Browsern Techniken entwickeln, mittels derer Werbung ausgeblendet oder blockiert werden kann.

Written by admin

August 24th, 2010 at 11:35 am

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