Ericsson baut Marktanteil aus
Der schwedische Netzausrüster Ericsson blick zufrieden auf das Jahr 2011 zurück: Das Unternehmen konnte den Marktanteil bei der Mobilfunkinfrastruktur auf 38 Prozent ausbauen.
Ericsson will vom steigenden Datenaufkommen profitieren
Damit baut Ericsson die Führungsposition in der Netzausrüster-Branche aus. Größte Konkurrenten bleiben das Joint-Venture Nokia-Siemens-Networks (NSN) und Huawei. Der Fokus im Jahr 2011 lag bei Ericsson weniger auf den Margen, sondern vielmehr auf dem Marktanteil: „Vergangenes Jahr haben wir uns darauf konzentriert, den Marktanteil zu vergrößern. Den ersten Anzeichen zufolge, nachdem wir 2011 abgeschlossen haben, haben wir im Bereich Mobilfunkinfrastruktur den Marktanteil von 32 auf 38 Prozent ausgebaut“, erklärt Ericsson-Chef Hans Vestberg.
Diese Stärkung der Marktposition werde sich für Ericsson in den nächsten Jahren auszahlen, denn das Unternehmen erwartet ein weiter starkes Wachstum im Datenverkehr. Bis zum Jahr 2016 rechnet Ericsson mit etwa fünf Milliarden Kunden mit Zugang zum mobilen Breitbandnetz und etwa fünfmal so viele Smartphone-Nutzer, die im Vergleich zu heute etwa zehnmal so viel Datenverkehr erzeugen.
Netzbetreiber müssen als Reaktion auf den ansteigenden Datenverkehr ihre Netze stetig ausbauen und hier will Ericsson zur Stelle sein. Aus diesem Grund stellt Ericsson auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona neue Produkte vor, mit denen Provider ihre Netze optimieren können sowie die Möglichkeit haben, ihren Kunden neue Dienstleistungen in diesen Netzen anzubieten.
Autor: JG